18. 09. 2005
 
Sonnenaufgang im Nebel
 

Heute früh gegen 6:30 Uhr wurde ich von einer feuchten Schnauze und einer warmen Hundezunge wach geküsst. „Ja, bin ich denn Dornröschen, Finn? Na gut, ich steh ja schon auf. Die Tigerin steht ja auch schon auf dem Nachtschränkchen.“ Ob die wohl Hunger haben ? „g“ Also raus aus dem Nachthemd, rein ins Badezimmer, Toilette, Zähne putzen, waschen, anziehen und erst mal Katzen füttern. Dann das Frühstück für Finn zubereiten, Haferflocken einweichen, ½ Apfel raspeln, ½ Banane zerquetschen, 1 Teelöffel Honig dazu, zwei Esslöffel Joghurt, alles vermischen. „Na dann komm mal her du lümmeliger kleiner Wolf, Frühstück ist angerichtet“. – Schlabber, schlabber, schlabber – Wenn man dich so schmatzen hört, bekommt man selbst Hunger. Aber ich muss noch warten, erst kommt der Spaziergang mit Finn. Ausgeschlabbert? Super, also ab nach draußen auf die Wiese.
Oh, wie schön sie heute ist, die Wiese. Die Nebelschwaden wabern kurz über dem Gras, ich traue mich kaum durchzugehen, ich könnte ja etwas Geheimnisvolles zerstören. Finn läuft durch das nasse Gras und hat seinen Spaß. Hier ein Strullerchen, da ein Häufchen. So ist es brav Finn. Mein Blick wandert gen Himmel und es trifft mich der Schlag. Was für eine Beleuchtung. Die aufgehende Sonne taucht die Wolken in ein unfassbar schönes Rot. Fasziniert stehe ich bestimmt 10 Minuten wie angewurzelt und starre in die Wolken. Und wieder habe ich die Digi-Cam vergessen. Ich könnte mich wohin beißen. Derweil buddelt Finn die Wiese um. Eigentlich soll er das ja nicht, aber ....... diese Wolken, dieser Sonnenaufgang und dieser Nebel, boah. Buddel noch ein wenig Finn, ich komme gleich.

C.F. 17.09.2003

 
03. 11. 2005